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Hakan Nesser
 
 
 
Josh Malerman
Bird Box - Schließe deine Augen: Roman
 
Verlag: Blanvalet
Format: Taschenbuch, 320 S.
ET: 12 / 2018
Preis: 0,00 €
ISBN: 9783734107160
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Klapptext:
Der Roman zum Netflix-Film mit Sandra Bullock in der Hauptrolle!Öffne deinen Augen, und du bist tot! Dieses Mantra hat Malorie ihren beiden Kindern von Geburt an eingeimpft. Sie verlassen das Haus so selten wie möglich und wenn doch, dann nur mit verbundenen Augen. Denn irgendetwas ist dort draußen, dessen Anblick jeden in den Wahnsinn treibt. Da klingelt das Telefon, und der unbekannte Anrufer bietet ihr einen sicheren Ort, nur ein paar Meilen den Fluss hinab. Kein weiter Weg, wenn man ihn sehen kann. Doch mit verbundenen Augen unmöglich. Dennoch steigt Malorie mit den Kindern in ein kleines Boot, der Hoffnung entgegen – oder dem Tod!Dieser Roman ist auch bereits unter dem Titel »Der Fluss« beim Blanvalet Verlag erschienen.
 
Grosse-Literatur.de-Rezensionen:
Der Autor

Josh Malerman ist Chef der Indie-Band „The High Strung“ mit der er bereits zweimal in Guantanamo Bay aufge-treten ist. Daneben ist er leidenschaftlicher Fan von Gruselliteratur und hat bereits mehr als 500 Horrorfilme unter seinen Favoriten. Seit Jahren schreibt er Gedichte und Kurzgeschichten, ehe er 2014 mit „Bird Box“ seinen Debütroman vorstellte. In Deutschland erschien der Roman unter dem Namen „Der Fluss“ und erlangte kein großes Aufsehen. Erst 2018, also vier Jahre nach seiner Erstveröffentlichung, schaffte er dank Netflix endlich Aufmerksamkeit. Der Roman wurde für einen eigenen Netflix-Film verfilmt. Anlässlich dessen erscheint das Buch nochmals in Deutschland unter dem Originaltitel „Bird Box“. Josh Malerman kann den Erfolg des Films entspannt mit seiner Verlobten in Royal Oak, Michigan verfolgen.


Worum geht es?

Plötzlich dreht die Welt durch. Seltsame Selbstmorde, friedvolle Nachbarn die plötzlich wütend und aggressiv die Straßen unsicher machen. Die Welt wie wir sie kennen hat aufgehört zu existieren. Und schnell wird den Überlebenden klar, was der Auslöser dafür ist: unbekannte Wesen, die man keinesfalls ansehen sollte, denn deren Anblick treibt jeden in den Wahnsinn.
Vier Jahre ist es her, seit Malorie sich in ihrem blickdichten Haus zusammen mit ihren beiden Kindern verschanzt hat. Seit ihrer Geburt impft sie ihren Kindern nur ein Mantra: öffne deine Augen außerhalb des Hauses und du bist tot! Ihre Welt und ihr Dasein sind übersichtlich. Ein Weg zu Brunnen für frisches Wasser, für mehr wird das Haus nicht verlassen. Das Gehör der Kinder, geschult seit dem ersten Tag, sind ihre Rettung. Eines Tages klingelt das Telefon und ein Unbekannter macht ihr ein Angebot: Es gibt einen sicheren Ort zwanzig Meilen den Fluss hinab, eigentlich kein weiter Weg, doch für eine Frau mit verbundenen Augen ein fast unmögliches Ziel.
Und dennoch beschließt Malorie den Weg zusammen mit ihren Kindern auf sich zu nehmen. Sie besteigt ein Ru-derboot und paddelt den Fluss hinab. Eine unbekannte Reise beginnt.


Fazit

Die Geschichte anhand der kurzen Zusammenfassung lässt und gleich an Horrorfilme wie „A Quiet Place“ oder „The Happening“ denken. Und tatsächlich weißt „Bird Box“ sicherlich einige parallele Handlungen auf, insbe-sondere mit „The Happening“, bei dem auch viele Menschen plötzlich Selbstmord begehen.
Doch der Roman ist keineswegs eine identische Version der Geschichte, denn Malerman spielt mit dem Leser ein ganz sensibles Spiel: Stellen Sie sich vor, sie können ihr ganzes Leben sehen und plötzlich sind ihre Augen ihr größter Feind, die Gesellschaft und das Leben, dass sie bisher hatten gibt es nicht mehr, ihr Haus ist ihre Fes-tung, ihre Kinder die einzigen Freunde die sie kennen. Was würden sie tun?
Malorie entscheidet sich die Hilfe eines Fremden, den sie nicht kennt anzunehmen, nur um nicht durchzudre-hen. Auch wenn die Reise ihren Tod bedeuten kann.

Genau mit dieser Angst spielt Malerman letztlich. Der Roman liest sich ähnlich eines Stephen King in seinen bes-ten Jahren, dessen Vergleich man mit dem König der Horrorromane schließlich immer ziehen muss, wenngleich aber die Figuren und Handlungen nicht ins unermessliche steigt, wie bei King üblich. Lediglich 320 Seiten erzäh-len eine überaus durchdachte, klar definierte und bis zur letzten Seite spannende und gruselige Erzählung über ein Leben, bei dem es schließlich nicht darum geht etwas zu sehen. Wir können uns relativ schnell mit Malorie identifizieren, ist sie doch von Anfang bis Ende, die Person um die es letztlich geht. Wir lesen lediglich in zwei Zeiten. Der Vergangenheit, als alles begann und die Gegenwart, in der Malorie mit ihren zwei Kindern ein selt-sames Leben lebt.

All das macht den Roman lesenswert, die Geschichte ich großartig erzählt, ein bisschen ärgert man sich, dass man erst durch die Adoption des Romans durch Netflix darauf aufmerksam wurde und eben jener Streaming-dienst hat sich „Bird Box“ auch eine namhafte Schauspielerin gesichert, was zeigt wie überzeugend Malermans Romandebüt letztlich ist.




schwamm, Grosse-Literatur.de
 
 
 
 
   
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