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Hakan Nesser
 
 
 
Susanne Kliem
Das Scherbenhaus: Psychothriller
 
Verlag: carl's books
Format: Broschiert, 336 S.
ET: 03 / 2017
Preis: 0,00 €
ISBN: 9783570585665
Kaufen bei:  bei Amazon.de kaufen

Klapptext:
Subtil und beklemmend: Ein genialer psychologischer SpannungsromanCarla Brendel wird seit Monaten von einem Stalker verfolgt, der ihr Fotos mit bedrohlichen Motiven schickt: Menschliche Haut. Ein Messer. Wunden. Aus Angst vor dem Fremden flüchtet sie aus ihrer idyllischen Heimatstadt in Norddeutschland zu ihrer Halbschwester nach Berlin. In Ellens luxuriöser Wohnanlage "Safe Haven", die mit neuesten Sicherheitssystemen ausgestattet ist, fühlt sie sich beschützt. Doch kurz nach ihrer Ankunft verschwindet Ellen spurlos, ihre Leiche wird wenige Tage später aus der Spree geborgen. Ein tragischer Unfall? Oder wissen die anderen Hausbewohner mehr, als sie sagen? Carlas Zweifel wachsen. Sie bleibt und sucht nach der Wahrheit. Dabei merkt sie schnell, dass im "Safe Haven" ganz eigene Regeln und Gesetze herrschen. Und es tödlich enden kann, wenn man zu viele Fragen stellt …Ein raffinierter Psychothriller, der in die Abgründe der menschlichen Psyche vordringt und den Leser bis zur letzten Seite in Bann hält.
 
Grosse-Literatur.de-Rezensionen:
Susanne Kliem – Das Scherbenhaus

Susanne Kliem arbeitete bereits als Pressereferentin für Fernsehserien von ARD und ZDF, sowie für das größte deutsche Theaterfestival „Theater der Welt“.
Gebürtig vom Niederrhein, jetzt in Berlin zu Hause, schreibt sie seit 2009 verschiedene Krimis. Nach dem Thriller „Die Beschützerin“ (2014) und dem 2015 erschienen Kriminalroman „Trügerische Nähe“, dessen Verfilmung bereits in der Vorbereitung steckt, erscheint jetzt – ebenfalls bei carl’s book – ihr neuer Thriller „Das Scherbenhaus“.


Danksagung
Ein großer Dank an den C. Bertlesmann | carl's book Verlag, dass ich den Roman vor dem Veröffentlichungstag am 20. März 2017 in gedruckter Form lesen und rezensieren durfte. ( Ich kann mich mit ebooks leider noch nicht anfreunden ...)


Inhalt
Die Köchin Carla Brendel lebt und arbeitet in der Norddeutschen Stadt Stade und erlebt den Albtraum ein jeder Frau. Seit Monaten wird sie von einem Unbekannten verfolgt, den sie im Internet kennengelernt hatte. Nachdem sie den Kontakt abgebrochen hatte, schickt ihr dieser weiterhin Briefen mit beklemmenden Inhalten: Fotos von Haut und immer blutigeren Verletzungen. Der Stalker hat sie psychisch in seiner Gewalt.

So erscheint es ihr eher als Chance denn als Fluch, dass Ihre Halbschwester Ellen sie bittet nach Berlin zu kommen. Trotz der Umstände, dass sie sich in den letzten Jahren von ihrer Halbschwester ziemlich entfremdet hatte. Doch Ellen, eine renommierte Architektin in Berlin, besteht darauf, dass Carla zu ihr kommt, auch um ihr das neuestes Projekt vorzustellen: dem geschützten Wohnhaus Safe Haven mit seiner wohl engsten und loyalsten Hausgemeinschaft.
Carla stimmt zu, auch in der Hoffnung den Stalker in Stade hinter sich zu lassen. Sie macht sich auf den Weg nach Berlin, doch als kurz nach ihrer Ankunft Ellen ihr ein Geheimnis anvertrauen möchte, steht Carla vor dem nächsten psychischen Problem: Ellen wird tot in einem Kanal gefunden.

Und Carla erbt das Haus Safe Haven mit seiner engen Wohngemeinschaft, die nach Ellens Tod keineswegs mehr harmonisch erscheint. Zu seltsam erscheinen ihnen die Vorfälle und die Mietergemeinschaft im Haus …


Fazit
Nach ihrem Thriller „Die Beschützerin“ erscheint jetzt bei carl’s book ihr Psychotriller „Das Scherbenhaus“.

Die Story und das Booklet klingen verlockend und verheißen Spannung. Eine junge Frau wird Oper eines Stalker - ein derzeit leider trauriges „Modephänomen“ - und versucht durch ihre Halbschwester in Berlin einen Neuanfang, der eigentlich so gar nicht gewollt ist. Denn nur durch den mysteriösen Tod der Halbschwester wird sie fast schon gezwungen in Berlin zu bleiben. Die Hausgemeinschaft in dem Haus scheint nett und gut gemischt. Ein Paar mit Kind, ein vermutlich alleinstehender Mann und ein älterer Mann mit Krückstock, offenherzig und redselig.
Doch irgendetwas ist an diesem Haus geheimnisvoll. Sind die Leute doch nicht so, wie sie nach außen hin wirken?

Genau das fragt man sich relativ schnell, ein gewisser Spannungsbogen wird aufgebaut, der allerdings immer wieder den Faden verliert. Carla sehnt sich immer wieder zum Kontakt ihrer Freundinnen und Freunde nach Stade, der die eigentliche Story um das mysteriöse Haus immer wieder unpassend stört. Auch das sehr frühe Aussortieren potentieller Verdächtiger in dem ganzen Mysterium trägt zum kompletten Spannungsaufbau nicht gerade bei.

Susanne Kliem verzichtet bewusst in „Das Scherbenhaus“ auf brutale oder verstörende Szenen in ihren Romanen, nicht gerade üblich bei einem Psychothriller. Das wiederrum schattet der Story aber keineswegs. Eher ist es das wirklich sehr große Abschweifen von dem eigentlich Kern der Geschichte, der leider zum Ende hin (und das ist leider vornweg gesagt, nicht sehr überraschend), den einen oder anderen Leser dann doch ein bisschen enttäuscht zurücklässt. Zu durchsichtig waren am Ende die Handlungen.

Der Lesbarkeit des Buches und der damit verbundene Sprachschatz ist allerdings wirklich lobenswert. Susanne Kliem schafft es den Leser, auch wenn die Spannung mal ein bisschen mau ist, dennoch harmonisch zu binden. Einfache Sätze, eine gute Satzzeichenwahl und überschaubare Absätze. Das zu erwähnen sollte, vor allem in einer Buchrezension, keineswegs fehlen.

Dennoch, und das ist wie immer meine persönliche Meinung, hätte es dem Roman gut getan den Spannungsbogen oben zu lassen und die Geschichte einen Tick verstrickter zu machen. Ein Roman für kühlere Frühlingstage ist es allemal und wird sicherlich in das ein oder andere Wohnzimmer und Bücherregal Einzug erhalten.

Eigentlich nur 3 Sterne, aber ich gebe noch einen 4. Stern, weil ich es mutig finde, dass sich immer mehr deutsche Autorinnen und Autoren in das Genre des Psychothrillers wagen, das sicherlich eines der schwierigsten auch dem Buchmarkt sind.

 

schwamm, Grosse-Literatur.de
 
 
 
 
   
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