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Hakan Nesser
 
 
 
C.J. Tudor
Der Kreidemann: Thriller
 
Verlag: Goldmann
Format: Gebundene Ausgabe, 384 S.
ET: 05 / 2018
Preis: 0,00 €
ISBN: 9783442314645
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Klapptext:
Alles begann an dem Tag, an dem sie auf den Jahrmarkt gingen. Als der zwölfjährige Eddie den Kreidemann zum ersten Mal traf. Der Kreidemann war es auch, der Eddie auf die Idee mit den Zeichnungen brachte: eine Möglichkeit für ihn und seine Freunde, sich geheime Botschaften zukommen zu lassen. Und erst einmal hat es Spaß gemacht – bis die Figuren sie zur Leiche eines jungen Mädchens führten. Das ist dreißig Jahre her, und Eddie dachte, die Vergangenheit liegt hinter ihm. Dann bekommt er einen Brief, der nur zwei Dinge enthält: ein Stück Kreide und die Zeichnung eines Strichmännchens. Und als die Geschichte beginnt, sich zu wiederholen, begreift Eddie, dass das Spiel nie zu Ende war ...
 
Grosse-Literatur.de-Rezensionen:
Die Autorin
C. J. Tudor, eine bis dato unbekannte Schriftstellerin aus dem englischen Nottingham, schaffte das, wovon viele Autoren träumen: Ihr Debütroman Der Kreidemann schaffte es auf Anhieb zum Bestseller und verkaufte sich in 39 Ländern. Und das, obwohl C. J. Tudor bisher lediglich als Synchronsprecherin, Werbetexterin, TV-Moderatorin und Dogwalkerin ihren Lebensunterhalt verdiente. Nun erscheint auch bei uns der Roman erstmals in einer deutschen Übersetzung.


Worum geht es?

1986. Die fünfköpfige Clique um den 12-jährigen Ed Adams genießt den Sommer in einer Kleinstadt in England. Alles scheint eine Idylle zu sein, bis mit Mr. Halloran - einem bleichen Mann mit heller Haut und hellem Haar - ein neuer Lehrer an der Schule anfängt und die Clique Zeuge eines fast tödlichen Unfalls auf dem örtlichen Jahrmarkt erlebt. Ein junges Mädchen wird fast von einem Karussell getötet.

Eben jener Halloran lernt Ed auch die Kommunikation mittels Kreidezeichnungen. Ein toller Spaß für die Clique, bis plötzlich Zeichen auftauchen, die keiner von ihnen gezeichnet hatte. Als kurz darauf auch noch die Leiche eines jungen Mädchen ohne Kopf im Wald auftaucht, wird die Geschichte immer mysteriöser.

30 Jahre später, der junge Ed Adams ist mittlerweile erwachsen geworden, und unterrichtet selbst als Lehrer, hat er die Geschehnisse in seiner Jugend fast schon erfolgreich verdrängt, als er plötzlich eine Botschaft des Kreidemanns erhält. Und plötzlich holt ihn die Vergangenheit ein und er weiß, dass das Spiel noch nicht vorbei ist.


Fazit
Bereits zu Beginn der Geschichte, wir wechseln häufig zwischen der Vergangenheit von 1986 und der Gegenwart im Jahr 2016, findet man viele Parallelen zu einem großartigen Schriftsteller namens Stephen King. Eine Clique in einer Kleinstadt, eine seltsame auftauchende Person, eine Tote und zeitlichen Sprüngen von 30 Jahren. All das erinnert einen anfangs sehr an Romane wie Es oder Die Leiche von eben erwähnten Autor.
Und doch schafft es Tudor plötzlich, der Handlungen ihren eigenen Stempel aufzudrücken. Was nämlich gänzlich fehlt, sind brutale und sehr in die Tiefen gehende Schilderungen der Handlungen. Schnell schafft sie es dadurch eine fesselnde Spannung aufzubauen, die auch durch die vielen Abwechslungen der Zeiten, keinesfalls abreißt.

Wer also denkt, alle sei sehr von den anderen Geschichten kopiert, der sollte sich hier nicht täuschen lassen. Denn mit fortschreitenden Schilderungen der Ereignisse, vor allem aus dem Jahr 1986, ist die Verwirrung um alle Geschehnisse immer größer. Worin besteht der Zusammenhang? Wer ist daran beteiligt? Spielt jemand der Protagonisten ein falsches Spiel? Je klarer eigentlich die Geschichte werden soll, desto undurchsichtiger und mysteriöser wird das Ganze. Viele Verdächtige, viele parallel zueinander stattfindende Ereignisse und immer im Vordergrund: seltsame Kreidezeichnungen.

Wer oder was steckt hinter dem Kreidemann? Welches Spiel spielt der 12-jährige Ed in dem Ganzen? Je näher man der Auflösung kommt, desto weniger weiß man.
Und das Beste kommt bekanntlich zum Schluss: Keine Angst, es handelt sich um keinen Spoiler, aber am Ende des Buches stellt man fest, das man eigentlich die Lösung schon längst hätte wissen können. Warum? Das müssen Sie schon selbst herausfinden.

Alles in einem, ein wirklich überzeugender Debütroman, der mir persönlich wirklich gefallen hat, trotz der vielen - mittlerweile glaube ich auch von mir, oft genug erwähnten parallelen - und vor allem dank der Spannung lesenswert war.



schwamm, Grosse-Literatur.de
 
 
 
 
   
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