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Hakan Nesser
 
 
 
Julia Dibbern
Die Tyrannenlüge: Warum unsere Kinder genau das sind, was die Welt von morgen braucht
 
Verlag: Kösel-Verlag
Format: Gebundene Ausgabe, 176 S.
ET: 03 / 2018
Preis: 0,00 €
ISBN: 9783466310920
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Klapptext:
Eltern, die mit ihren Kindern sehr bewusst und liebevoll umgehen, sind manchmal verunsichert, wenn diese nicht ebenso liebevoll agieren und nicht„funktionieren“, und fragen sich, ob nicht doch etwas mehr Strenge angebracht wäre. Ein Blick in die Wissenschaft zeigt aber, dass es sich bei den heutigen Kindern keineswegs um Tyrannen oder Rotzlöffel handelt. Julia Dibbern beweist, wie gut unsere Kinder so auf die Welt von morgen vorbereitet werden. Denn diese wird keine Generation von Ja-Sagern brauchen, sondern mutige, kreative und sozial kompetente Menschen. Eltern werden durch dieses Buch bestärkt, lernen die Bedürfnisse ihrer Kinder besser zu verstehen sowie sich von der Gesellschaft nicht verunsichern zu lassen.
 
Grosse-Literatur.de-Rezensionen:

Die Autorin

Julia Dibbern ist Fachjournalistin für Nachhaltigkeit und Familie, sowie Autorin einiger erfolgreicher Familienratgeber. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Hamburg.


Worum geht es?

Mit ihrem aktuellen Buch "Die Tyrannenlüge - Warum unsere Kinder genau das sind, was die Welt von morgen braucht" geht sie auf Konfrontation mit den aktuellen Meinungen, unsere Jugend wäre verzogen, unsozial und früher wäre doch alles besser gewesen. Aber ist dem auch wirklich so? Müssen unserer Kinder in der Gesellschaft einfach funktionieren und durch Strenge dahin gedrillt werden? Brauchen wir eine Generation der Ja-Sager?
Julia Dibbern versucht genau mit diesen Vorurteilen aufzuräumen. Und sie geht sogar noch weiter: Unsere Kinder sind keine Tyrannen oder Rotzlöffel, es sind genau diese Kinder, die die Welt von morgen benötigt ...



Fazit

Es gibt sicherlich einige Ratgeber und Sachbücher rund um das Thema Baby und Kinder auf dem Markt. Wer sich oft in Buchhandlungen aufhält, weiß sicherlich wovon ich rede. Und viele Eltern lesen diese Bücher und merken schnell, dass sie die Situation kennen, ja also genau genommen könnten sie selbst auch eines dieser Bücher verfasst haben. Und tatsächlich findet man sich selbst scheinbar in dem ein oder anderen Ratgeber persönlich wieder.

Aber hinterfragen wir doch mal die ganze Thematik "Kindererziehung nachlesen" einmal kritisch.

Benötigen wir diese Bücher überhaupt? Benötigen wir ein Buch wie "Die Tyrannenlüge ...", ein Buch mit dem die Autorin Julia Dibbern versucht mit Vorurteilen aufzuräumen?

Meine Meinung dazu ist zweigeteilt und ich habe zweifelsohne bereits einige andere Bücher in diesem Bereich gelesen, die sicherlich hilfreich waren und versuchen einen Leitfaden zu geben, die Unterstützung anbieten und einen auch mal eine andere Sichtweise vermitteln. Meine Antwort dazu ist ein Jein. Nachlesen ist in Ordnung, eine Anleitung wie für den Aufbau eines Schranks, nur für ein Kind, gibt es (leider oder zum Glück - das ist Ihre Entscheidung!) nicht.


Doch nun zum Buch.

Ich muss sagen, ich hatte einige Schwierigkeiten mich in das Buch hineinzulesen, da der Titel "Die Tyrannenlüge ..." zwar allgegenwärtig war, ich aber lange nicht an die eigentliche Diskussion herankam, wo genau dieses Thema erläutert wurde. Eher war es eine zähe Einleitungsphase, die einem zwar mit viel Hintergrundwissen - ohne zu weit in die Tiefe zu gehen - langsam an diese Thematik herantaste. Wer also die Einleitungen schafft und dabei bleibt, der kann sich dann endlich in die Diskussion stürzen und ein alles in einem doch recht flüssig geschriebenes Sachbuch finden.


Was Julia Dibbern schildert, sind persönliche Fälle, von Freunden und Bekannten, wissenschaftliche Studien, befragt Schüler und Lehrer, alles mit einem Ziel: Endlich letzten Endes mit einem großen Vorurteil aufzuräumen: Sind unsere Kinder schlimmer als früher? Tyrannen oder gar unsozial? Sicherlich nicht.

Warum? Nun, das müssen sie natürlich selbst lesen und entscheiden.


Ich kann das Buch zwar als kleine Lektüre empfehlen, hätte mir aber ein bisschen mehr "Lockerheit" gewünscht. Das Thema wird doch ziemlich fad und zäh erzählt, um letzten Endes das Rätsel der "Tyrannenlüge" zu entschlüsseln. Wer sich jedoch in die Thematik vertiefen möchte, so viel sei fairerweise noch gesagt, den erwartet eine Vielzahl von Links am Ende des Buches.


     

schwamm, Grosse-Literatur.de
 
 
 
 
   
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