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Hakan Nesser
 
 
 
John Gardner
James Bond 20: Niemand lebt ewig
 
Verlag: Cross Cult
Format: Broschiert, 380 S.
Preis: 12,80 €
ISBN: 9783864257711
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Klapptext:
Auf dem Weg zu einer österreichischen Spezialklinik erreicht James Bond die Warnung, dass jemand ein hohes Kopfgeld auf ihn ausgesetzt hat. Der Beginn eines Abenteuers, das ihn nicht nur in die Arme von „La Principessa“, der reichen und wunderschönen Sukie Tempesta, führt, sondern auch immer wieder in Situationen, in denen er nur knapp dem Tod von der Schippe springen kann. Als dann auch noch seine Haushälterin May und Miss Moneypenny verschwinden, weiß 007 nicht mehr, wem er noch trauen kann.
 
Grosse-Literatur.de-Rezensionen:
James Bond Band 20 – Niemand lebt ewig
von John Gardner

Bereits seit Band 16 (Kernschmelze) darf John Gardner ganz im Stile von Ian Fleming die Geschichte des James Bond, dem Geheimagent schlecht hin mit der Doppelnull, weitererzählen.
Und bis zu seinem Tod 2007 hat John Gardner einige James Bond Romane geschrieben, die jetzt in einem neuen und überarbeiten Design vom Cross Cult Verlag nach und nach auf dem deutschen Buchmarkt veröffentlicht wird.

In dem jetzigen Bond Band Nr. 20 will uns John Gardner nahelegen, dass niemand ewig lebt – auch kein Geheimagent. Daher der Titel „Niemand lebt ewig“ …

Inhalt
May, die treue Haushälterin von James Bond liegt in einer Spezialklinik in der Nähe von Salzburg in Österreich. Dort erholt sie sich von den Strapazen die das Altern so mit sich bringt. James Bond nutzt diese Gelegenheit um nach den vielen Einsätzen seinen langersehnten Urlaub zu nehmen.
Doch schon auf der Überfahrt von der Großbritannischen Insel auf den europäischen Kontinent beginnen die seltsamen Ereignisse seinen Lauf. Zwei Männer verschwinden von der Fähre während der Überfahrt. Doch diesem Zwischenfall schenkt Bond zuerst kein Interesse.

Als er dann auf seiner Weiterfahrt Richtung Rom immer wieder merkwürdige Zufälle erlebt, wird er langsam misstrauisch. An einer abgelegenen Tankstelle in Italien trifft er auf „La Principessa“, die reiche und wunderschöne Sukie Tempesta, die er vor zwei Straßenräubern retten kann. Doch erst jetzt ist sein Geheimagentengespür erwacht und er weiß, dass diese Zufälle nicht von ungefähr kommen. Irgendwas ist im Gange - zu viele Ungereimtheiten der letzten Tage. Er kontaktiert London und erfährt von M höchstpersönlich, dass sein Urlaub ab sofort beendet ist. Denn eine Kopfgeldjagd wurde gestartet und der Initiator will nur eines – den Kopf von James Bond.

Als kurz darauf May und die Sekretärin M’s Miss Moneypenny verschwinden, ist Bond klar, dass er das Opfer einer Erpressung wird. Sein Kopf gegen das Leben seiner Haushälterin May und Miss Moneypenny. Und Bond ist in der Zwickmühle, denn er kann in seiner Lage nur den Leuten vertrauen, denen er aber insgeheim nicht unbedingt vertrauen möchte oder kann …

Fazit
Bereits in den ersten Büchern nach Ian Fleming (der erste Band danach wurde noch von Robert Markham verfasst) konnte man zwar schnell eine gewisse Story Handlung a la Fleming herauslesen, jedoch hat auch John Gardner bereits die Schauplätze auf den europäischen Kontinent verlegt. Schnell wird einem klar, dass die neuen James Bond zwar Inhaltstechnisch in mitten des kalten Krieges liegen, jedoch die Kolonialherrschaftsstaaten in der Karibik, in denen Ian Fleming seinen Titelhelden noch hat wirken lassen, keine sehr große Rolle mehr spielt.

Der ein oder andere mag das als Verrat an den großen Fleming sehen, jedoch glaube ich, dass es der Story des James Bond gut getan hat. Denn immerhin hat der MI6 auf dem europäischen Kontinent eine glaubwürdigere Rolle, als in den Überseeterritorien. James Bond ist ein britischer Geheimagent, der zwar an sich die Welt retten möchte, der jedoch vor allem für den Schutz des eigenen Vaterlandes angesetzt ist.

John Gardner bringt den Lesern vor allem in dem jetzigen Band – Niemand lebt ewig – wieder in eine Geschichte und einen Handlungsraum zurück, der direkt vor einem liegt. London, Salzburg, Rom oder deutsche Städte wie Freiburg und viele andere europäische Städte, die er auf seinem Weg in den Urlaub passieren wird, lassen den Leser wieder mit James Bond als den Helden Europas identifizieren.

Die Story im Band Nr. 20 selbst kann man schnell durchschauen, denkt man zumindest. Denn Gardner schafft es, einige doch ziemlich Naheliegende Zusammenhänge zu durchbrechen und der Handlung eine ganz andere Richtung zu geben. Denn wer in diesem Spiel um den Kopf von Bond kämpft und wer nicht, dass ist eigentlich bis zum Ende nicht wirklich klar, weil nur eines feststeht: Ein alter Bekannter will Bond’s Kopf und dieser muss entscheiden, was ihm wichtiger ist - sein eigenes Leben oder das von zwei unschuldig Beteiligten …

Alles in einem ein Lesenswerter James Bond Roman, der einem gerade jetzt die Zeit bis zum Start in den deutschen Kinos verkürzen wird.




schwamm, Grosse-Literatur.de
 
 
weitere Titel von John Gardner bei Grosse-Literatur.de:
James Bond 23: Flottenmanöver
 
 
 
 
   
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