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Hakan Nesser
 
 
 
Steve Alten
MEG: Roman
 
Verlag: Heyne
Format: Taschenbuch, 400 S.
ET: 07 / 2018
Preis: 0,00 €
ISBN: 9783453439016
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Klapptext:
Ab 9. August im Kino!Im Marianengraben südwestlich von Burma hat »Carcharodon megalodon« überlebt - MEG, ein Vorfahre des weißen Hais und eines der gefährlichsten Raubtiere, das je existierte. Der Herrscher der Meere, eine Killermaschine. Jonas Taylor, ein berühmter Tiefseeforscher, ahnt es. Auf einer Tauchstation in ozeanischen Tiefen stellt sich heraus, wie recht er hat. MEG gelingt es, in die oberen Wasserschichten aufzusteigen, wo der gigantische Hai fortan sein Unwesen treibt. Die Jagd beginnt - und dieses Mal ist der Mensch das Opfer ...
 
Grosse-Literatur.de-Rezensionen:
Der Autor

Steven Alten, amerikanischer Schriftsteller aus Philadelphia, Pennsylvania, ist Sportler und Hobby-Paläontologe und wurde 1999 mit dem Buch „MEG“ über Nacht zum internationalen Bestsellerautor. Viele Jahre geriet sein Buch eher wieder in Vergessenheit, bevor die Traumfabrik Hollywood eben jenes aus den Schubladen grub und im August dieses Jahrs in Bestbesetzung, u. a. mit Jason Statham, in die deutschen Kinos bringt.
Aufgrund dessen veröffentlicht der Heyne Verlag eine neue, vom Autor mit überarbeitete, Taschenbuchausgabe, die Anfang Juli ihren Weg in die Buchhandlungen schafften.


Worum geht es?

Jason Tylor, berühmter Tiefseetaucher und Paläontologe, begibt sich unter Führung der Navy auf eine Tiefseeexpedition in den Marianengraben. In 11.000 Metern Tiefe versucht er zusammen mit seinen beiden Kollegen die Erforschung der Tiefsee und sammelt einige Proben ein. Zunächst läuft alles nach Plan, bis er auf dem Sonar eine riesige Entdeckung macht: Ein ziemlich großes Tier scheint Kurs auf die Tauchkapsel zu machen und als Jason in den Rachen eines riesigen urzeitlichen Ungetüms macht, geriet er in Panik und bricht die Mission ab – mit Folgen für seine beiden Kollegen, die den plötzlichen Aufstieg der Kapsel in die Höhe nicht überleben.

Gezeichnet von seiner unehrenhaften Entlassung und dem Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik, findet er allmählich wieder zurück ins Leben. Und Jason ist sich sicher, welches Ungeheuer in der Tiefsee entdeckt hatte: das Carcharodon megalodon, kurz MEG, ein Riesenhai, der Millionen von Jahren der Herrscher Nr. 1 in den Weltmeeren war und eigentlich längst ausgestorben sein sollte. Kaum verwunderlich, dass ihm niemand Glauben schenken möchte.

Als er sich zu einer weiteren Mission in die Tiefen der Meere überreden lässt, geschieht das scheinbar unmöglich: Ein MEG verfängt sich in der Leine, stirbt und wird mit an die Überfläche gezogen, doch was noch viel schlimmer ist, ein weiterer, noch lebender MEG, steigt ebenfalls aus den Tiefen empor und lebt nun in den wärmeren Meeresströmen unterhalb der Wasseroberfläche. Sehr zum Leid der Wale, aber auch der Menschen entlang der Strände. Als Jason eine Möglichkeit sieht, dass Monster zu fangen, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit …



Fazit

MEG, ein Thriller, der wie anfangs bereits erwähnt, viele Jahre in Vergessenheit geraten ist, ist nun wieder – dank Hollywood – allgegenwärtig und zeitgemäß. Die Dinosaurier sind zurück und was Steven Spielberg mit Jurrassic Park und Co zu Land schaffte, hatte Alten 1999 ins Wasser verlegt. Dass Carcharodon megalodon, ein Riesenhai in der Größe zweier Linienbusse, die ohne Mühe einen ausgewachsenen Elefanten mit nur zwei Bissen verschlingen könnten, haben es über die Jahre geschafft in den Tiefen des Meeres zu überleben.
Und der Drang der Menschen zur Erforschung eben jener Tiefen hatten zur Folge, dass dieses Ungeheuer nun Jagd auf Menschen machen kann. Was einem beim Lesen des Buchtitels schnell an „weißer Hai“ erinnern lässt, der sollte sich hier nicht zu schnell abschrecken lassen.
Alten schafft es hier mit wenigen Protagonisten, eine spannende und glaubwürdige Geschichte zu stricken, die uns ferner auch noch einen Einblick in die Geschichte und gegenwärtigen Forschung dieser einzigartigen und bewiesenen Bevölkerung auf unserer Erde, gewähren lässt. Mit dem Stil wie uns Alten all das näherbringt, gewinnt man schnell an Glaubwürdigkeit dieser Geschichte und die Fiction lässt sich anzweifeln. Denn wer kann schon mit Sicherheit behaupten, jemals in der Tiefsee (wir sprechen von 11.000 Meter und der Meeresoberfläche) nicht auf so ein Ungeheuer gestoßen zu sein.

MEG ist ein wirklich durchaus spannender und überzeugender Thriller, der den Leser fesselt, mit fiebern lässt und uns alle ein Fünkchen Hoffnung weckt, dass wir vielleicht doch eines Tages den Jurrasic Park Millionen vergangener Jahren vor unserer Haustüre und in greifbarer Nähe haben werden. Doch ob die Menschheit das wirklich möchte und sich den Folgen dessen bewusst sein wird? Lesen Sie MEG und entscheiden Sie selbst.

Einen kleinen Kritikpunkt habe ich am Ende doch. Leider haben sich in dem Buch doch sehr seltsame und sich ziemlich häufende Fehler eingeschlichen (falsche, fehlenden oder zu viele Satzzeichen auf einmal, Grammatikalische Fehler …), vielleicht war das Lektorat bereits gedanklich am Strand und hat sich die Größe des MEG noch einmal bildlich vorgestellt. Ein Zittern der Finger wäre da verständlich und nachvollziehbar … :-)



schwamm, Grosse-Literatur.de
 
 
 
 
   
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