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Hakan Nesser
 
 
 
Stephen King
Mind Control: Roman (Bill-Hodges-Serie, Band 3)
 
Verlag: Heyne
Format: Gebundene Ausgabe, 528 S.
ET: 09 / 2016
Preis: 22,99 €
ISBN: 9783453270862
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Klapptext:
In Zimmer 217 ist etwas aufgewacht. Etwas Böses. Brady Hartsfield, verantwortlich für das Mercedes-Killer-Massaker mit vielen Toten liegt seit fünf Jahren in einer Klinik für Neurotraumatologie im Wachkoma. Seinen Ärzten zufolge wird er sich nie erholen. Doch hinter all dem Sabbern und In-die-Gegend-Starren ist Brady bei Bewusstsein – und er besitzt tödliche neue Kräfte, mit denen er unvorstellbares Unheil anrichten kann, ohne sein Krankenzimmer je zu verlassen. Ex-Detective Bill Hodges, den wir aus Mr. Mercedes und Finderlohn kennen, kann die Selbstmordepidemie in der Stadt schließlich mit Brady in Verbindung bringen, aber da ist es schon zu spät.
 
Grosse-Literatur.de-Rezensionen:
Stephen King – Mind Control

Die Trilogie des Mercedes Killers Brady Hartsfield findet nun mit „Mind Control“ seinen endgültigen Abschluss. Denn Stephen King lässt den pensionierten Ex-Detective Bill Hodges und sein „Team“ wieder ermitteln.


Zur Story

Brady Hartsfield, besser bekannt als der Mercedes-Killer, liegt seit Jahren - scheinbar ohne jegliche Regung – in dem Krankenhaus, in dem er seit seinem versuchten Attentat bei einem Popkonzert eingeliefert wurde. Bill Hodges, der ihm damals das Handwerk legen konnte, hat vor einiger Zeit notgedrungen seine Besuche eingestellt. Obwohl er sicher ist, dass Brady Hartsfield noch immer nicht besiegt wurde.
Als der Suizid zweier Überlebenden des Mercedes-Attentats bekannt wird und Bill Hodges von Pete, seinem ehemaligen Kollegen zur Beratung dazu gerufen wird, nimmt er das Angebot gerne an, ohne zu wissen, dass bald darauf noch weitere Suizide folgen sollen.

Und je mehr er ermittelt, desto sicherer ist sich Bill Hodges, dass Brady Hartsfield an allen Geschehnissen beteiligt sein könnte. Doch eben dieser liegt seit Jahren in einem Komaähnlichen Wachzustand auf Zimmer 217...


Fazit

Stephen King schreibt uns mit „Mind Control“ den Abschluss der Bill Hodges Reihe, welche mit dem Buch „Mr. Mercedes“ begann. Eben dieses Buch war meiner Ansicht nach kein typischer Stephen King Roman, sondern eher ein Kriminalroman ohne jegliche Sonderbare Handlungen, welche man sonst von ihm erwartet. Als er darauf mit „Finderlohn“ eine Fortsetzung gestaltete, war auch ich ziemlich gespannt, wie man eine Story, die eigentlich erzählt wurde, nicht nur neu aufgreift, sondern auch noch weitererzählen kann.

Jetzt mit dem Buch „Mind Control“ wird einem aber erst bewusst, dass auch Finderlohn nicht zu Ende erzählt wurde. Die Geschichte von „Mind Control“ beginnt mit einer kurzen Einleitung um die Geschehnisse des Mercedes Killer am City Center vor einigen Jahren. Spätestens als die ersten beiden Toden in der Geschichte auftauchen, werden diejenigen, die sowohl „Mr. Mercedes“ als auch „Finderlohn“ gelesen haben, sich einiges wieder ins Gedächtnis rufen müssen. Denn viele Personen die in den letzten beiden Bücher an der Handlung teilgenommen haben, werden jetzt wieder mit von der Partie sein.

„Mind Control“ hat jetzt endlich, gegenüber den beiden vorherigen Büchern, einen große Änderung erfahren. Der Schreibstil des Stephen King geht endlich in eben diese Richtung, die man von ihm auch erwartet. Eine Person, die noch nicht einmal in der Lage ist sich selbstständig anzuziehen oder zur Toilette zu gehen, soll an dem Suizid von mindestens zwei Personen beteiligt sein? Das klingt doch eher nach einem Stephen King, als ein Ex-Detective, der einen Mörder aufspürt, um ihn zu verhaften. Doch wenn man jetzt mit „Mind Control“ den Abschluss der Trilogie liest, dann hat man ein Gesamtbild der Geschichte und der eigentlichen Story die uns Stephen King von Anfang an erzählen wollte.
Denn dieser Roman ist der Beginn und das Ende um Brady Hartsfield.


Lesen oder sein lassen?

Auf jeden Fall lesen.Und ich möchte einigen Rezensenten im Internet wiedersprechen, die behaupten, man müsse „Mr. Mercedes“ und „Finderlohn“ gar nicht vorher lesen. Denn „Mind Control“ kann man meines Erachtens eben nur in seinem Ganzen verstehen, wenn man die vorherigen beiden Romane gelesen hat, denn ein Rückblick über fünf oder sechs Seiten und die kurze Beschreibung einiger Personen kann keine zwei Romane passé machen.

Wer sich dennoch traut den jetzigen Roman ohne „Vorwissen“ zu lesen, wird nicht enttäuscht sein, hat jedoch die eigentliche Geschichte verpasst. Nehmen Sie sich die Zeit, lesen Sie die beiden vorherigen Romane und dann finden auch Sie einen endgültigen Abschluss.


 

schwamm, Grosse-Literatur.de
 
 
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