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Hakan Nesser
 
 
 
Claire Douglas
Missing - Niemand sagt die ganze Wahrheit: Thriller - Der Bestseller aus England
 
Verlag: Penguin Verlag
Format: Broschiert, 448 S.
ET: 06 / 2018
Preis: 0,00 €
ISBN: 9783328101697
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Klapptext:
Ein Ort voller Erinnerungen. Ein Ort voller Lügen.Francesca und Sophie wachsen in einer verschlafenen Kleinstadt am Meer auf. Die beiden sind unzertrennlich, verbringen gemeinsame Abende mit ihrer Clique auf dem alten Pier, trinken Dosenbier und tanzen zu Madonna. Und sie erzählen einander alles. Doch dann verschwindet Sophie eines Nachts spurlos. Zurück bleiben nur ihr Turnschuh am Pier und die Frage nach dem Warum. Achtzehn Jahre später wird dort eine Leiche angespült, und Francesca weiß, dass sie nach Hause zurückkehren und endlich Antworten finden muss. Darauf, was in dieser Nacht wirklich geschah. Denn niemand verschwindet einfach so. Ohne eine Spur. Und vor allem nicht ohne Grund ...
 
Grosse-Literatur.de-Rezensionen:
Der Autor

Claire Douglas arbeitete Jahre lang als Journalistin in England und träumte schon seit ihrer Kindheit von einer Karriere als Schriftstellerin. Mit ihrem Debüt-Thriller „Missing“ erfüllte sich letztlich diesen Traum und schrieb auf Anhieb in England einen Bestseller. Eben dort lebt sie mit ihrem Ehemann in Bath im Südwesten Englands.


Worum geht es?

Eine kleine verschlafene Ortschaft an der Küste von England. Die beiden besten Freundinnen Francesca und Sophie leben seit ihrer Kindheit dort, sind unzertrennlich, verbringen gemeinsame Abende mit der Clique am Pier und haben vor allem eins: keine Geheimnisse voreinander - bis Sophie eines Tages verschwindet. Lediglich einen Turnschuh findet die Polizei am Pier und geht schnell von einem Unfall ab. Keiner weiß, was am Abend ihres Verschwindens wirklich geschah.

Achtzehn Jahre später wird eine Leiche angespült und man geht davon aus, dass Sophie endlich gefunden wurde. Doch noch zu viele Fragen sind offen, daher muss Francesca ihrem neuen Leben in London erst einmal den Rücken kehren und zurück in ihre Heimatstadt. Sie muss endlich Antworten auf die vielen Fragen finden und möchte endlich wissen, weshalb Sophie verschwand.

Doch noch ahnt Francesca nicht, auf was sie sich da eingelassen hatte, denn die Vergangenheit möchte manchmal ruhen. Und niemand verschwindet, ohne eine Spur zu hinterlassen ...


Fazit

Wenn man sich schon den Buchtitel und den dazugehörigen Text durchliest, ahnt man, wieder einen der vielen bereits unzählige Male ausgeschlachteten Geschichten zu bekommen. Ein verschwundenes Mädchen an der Küste Englands, eine beste Freundin, die abtrünnig in einer anderen Stadt lebt, plötzlich wieder zurück in ihre alte Heimat muss, um dann letztlich den Tod oder das Verschwinden aufzuklären. Klingt langweilig. Muss es aber nicht!
All das hatte ich mir auch vorgestellt, eine Geschichte von Schmerz, Trauer, alten Freunden, einer besten Freundin, die die Vergangenheit aufwühlen muss, um letztlich die Wahrheit zu finden, all das findet man zwar tatsächlich in dem Buch wieder, und dennoch ist die Story ganz anders aufgebaut. Wir haben eigentlich nur zwei Handlungsstränge: Handlungsstrang eins ist Sophie, das Mädchen das vor 18 Jahren verschwand. Wir lesen ihre Tagebucheinträge, bekommen einen Einblick in ihr Leben von damals, ihren Freunden, Gefühlen und vielleicht eine Antwort auf die brennende Frage „Warum?“; Handlungsstrang zwei erzählt die Geschichte von Francesca alias Frankie, die zweite Hälfte der besten Freundinnen, bekommen einen Einblick in ihre damalige Zeit und der Gegenwart. Sie ist die eigentliche Hauptperson, ist sie es doch, die versucht - übrigens auf Einladung des Bruders von Sophie - endlich an der Aufklärung des Todes mitzuwirken.

Mehr Handlungsstränge gibt es nicht und braucht es vor allem auch nicht. Alleine das reicht, um eine Story zu stricken, die letztlich spannend, teilweise undurchsichtig wird, mit vielen verschiedenen Charakteren, die plötzlich alle in einem anderen Licht stehen. Schnell bekommt man das Gefühl, das man eher versucht einen Mord aufzuklären, denn einen Unfall. Viele Freunde und Bekannte geraten ins Visier von Francesca, die schon damals nicht an einen Unfall glauben wollte, und als sie dann noch bedroht wird, kommt das Buch langsam an seinen Höhepunkt - um dann am Ende für alle eine große Überraschung darlegt. Welche, wird selbstverständlich nicht verraten und doch kann ich sagen, das der ein oder andere sicherlich oft falsch liegen wird mit seiner Vermutung.

Claire Douglas schafft es einen spannenden Thriller zu schreiben, der einen fesselt und letztlich einen danach sehnen lässt, endlich eine Antwort zu erhalten, was nun wirklich am Abend am Pier geschah. Absolut lesenswert für alle die solche Thriller mit vielen Wendungen lieben.



schwamm, Grosse-Literatur.de
 
 
 
 
   
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