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Hakan Nesser
 
 
 
Simon Lelic
The House - Du warst nie wirklich sicher: Thriller
 
Verlag: Bastei Lübbe
Format: Taschenbuch, 320 S.
ET: 08 / 2018
Preis: 0,00 €
ISBN: 9783404177233
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Klapptext:
Alles begann an dem Tag, als Jack und ich den Zuschlag für das Haus erhielten. Es sollte unser Zuhause werden, unser sicherer Hafen, gelegen in einer ruhigen Londoner Nachbarschaft. Keiner von uns konnte ahnen, was danach geschehen würde. Da war zuerst dieser merkwürdige Geruch, dann glaubte Jack nachts unten Schritte zu hören. Wir wollten es ignorieren, dieses Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Bis die Leiche hinter unserem Haus entdeckt wurde ...
 
Grosse-Literatur.de-Rezensionen:
Der Autor

Simon Lelic ist britischer Thrillerautor und hat mittlerweile drei Romane international erfolgreich veröffentlicht wovon sein Debütroman „Ein toter Lehrer“ sogar den Bettsy Trask Award gewinnen konnte. Mit „The House – du warst nie wirklich sicher“ erscheint nun sein vierter Roman.


Worum geht es?

Jack und Syd, eigentlich Sydney, leben seit einiger Zeit bereits zusammen und wollen ihre Liebe mit einer eigenen Immobilie in London krönen. Da sie bereits einige Absagen hinter sich haben und nicht mehr damit rechnen überhaupt etwas zu finden, scheinen sie nunmehr zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Denn überraschend erhalten Sie den Zuschlag für ein Haus in London. Die Freude ist riesig und auch der Umstand, dass der Vorbesitzer all seine Habseligkeiten zurückgelassen hatte, scheinen die Euphorie – vor allem bei Sydney - keineswegs zu bremsen.

Doch vor allem Jack ist noch immer nichts gänzlich überzeugt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Und nach einigen Wochen in dem Haus, scheint sich sein Verdacht zu bestätigen. Denn in dem Haus selbst gehen merkwürdige Dinge vor sich, nachts hört er Schritte, überall befinden sie Artefakte des Vorbesitzers die ihn nervös machen und als er dann noch auf dem Dachboden eine tote Katze findet, nebst einem mysteriösen Schuhkarton in der Bodendiele, bekommt er es langsam auch mit der Angst zu tun. Viele eigenartige Vorfälle behält er jedoch vorerst für sich.

Alles scheint seinen seltsamen, aber dennoch normalen Gang zu gehen, bis Syd auf Elise trifft, ein Mädchen aus der Nachbarschaft, die scheinbar mit den selben Qualen zu leben hat, die auch Syd aus ihrer Vergangenheit kennt. Nun überschlagen sich die Ereignisse und als der erste Tote auftaucht, gerät alles außer Kontrolle – das Haus wird zum Albtraum der beiden und plötzlich wird die Vergangenheit zur Gegenwart.

Finden die Beiden einen Weg aus dem Strudel aus Angst, Gewalt und Misstrauen?

Fazit

Simon Lelic – bis dato für mich ein noch unbekannter Thrillerautor aus Großbritannien – bringt nun mit „The House“ bereits seinen vierten Roman auf den Markt und schon der Buchtitel macht einen Neugierig. Wer sich dann noch den Klappentext durchliest, scheint endgültig überzeugt, dass es sich hier wohl um eine spannende Geschichte handeln könnte.

Die Story selbst ist abwechselnd in einem Stil eines Tagebuches aus der Sicht von Sydney und Jack erzählt und zeigt, wie die beiden an die ominöse Immobilie gekommen sind. Allmählich lernen wir die Protagonisten kennen und vor allem die Vergangenheit von Syd gerät immer mehr in den Fokus. Als die Geschehnisse im Haus zunehmen und die Geschichte immer düsterer wird, macht Simon Lelic meiner Ansicht nach einen großen und fatalen Fehler. Er lässt die sprichwörtliche Katze aus dem Sack und das dunkle Geheimnis des Hauses wird fast gänzlich gelüftet. Ab diesem Zeitpunkt nimmt dann auch rasch die eigentliche Spannung ab und die Handlungen werden verstrickter, teils auch unglaubwürdig.

Zum Ende hin des Buches bekommt die Geschichte nochmals eine unvorhersehbare Wendung die zwar den Spannungsbogen nochmals nach oben bringt, jedoch nicht mehr in die anfängliche Schiene rücken kann. Alle Handlungsstränge fügen sich nun zusammen und es wird ein großes Ganzes daraus. Das Ende passt dadurch letztlich auch zusammen, ist bis ins Detail schlüssig, aber kann mich jedoch nicht wirklich überzeugen.

Mein persönliches Fazit von dem Buch ist, dass ich mir selbst viel mehr erwartet hätte, denn zu schnell wurde das Rätsel gelöst und selbst die dann doch wirklich gute Wendung am Ende, war fast genauso schon bereits im Verlauf der Geschichte zu erahnen.

Daher ist „The House – du warst nie wirklich sicher“ eine sehr gute Idee, die aber dann irgendwie den Spannungsbogen verloren, nicht ausgereift umgesetzt wurden und letztlich einen auf eine Geschichte neugierig gemacht hat, die nicht wirklich im Kern überzeugt hatte.


   

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